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Starke Resilienz und flexible Strukturen

Österreichische Möbelindustrie: erfolgreich durch die Krise gekommen

Die Pandemie hat unsere Gesellschaft, aber auch die Wirtschaft vor große Herausforderungen gestellt. Viele Unternehmen mussten ums Überleben kämpfen. Allerdings zeigte sich, dass Betriebe, die bereits vor der Krise gut aufgestellt waren, die vergangenen Monate eindrucksvoll meistern konnten. Dazu gehört die Österreichische Möbelindustrie. Sie begegnete den Herausforderungen mit hoher Resilienz und war in der Lage, sich schnell an die neuen Gegebenheiten anzupassen. „Viele Unternehmen sind gewachsene Betriebe mit einer eigenen Geschichte – oft entstanden aus Tischlereien oder Sattlereien im Herzen Österreichs“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. „Die große Liebe zum Werkstoff Holz verbunden mit smartem Erfindungsreichtum und einem ausgeprägten Servicegedanken setzte große Kräfte frei.“ Das war auch während der Pandemie auf allen Ebenen spürbar.

Netzwerker: digital, nachhaltig und innovativ

So gelang es der Branche, den Digitalisierungsschub der Corona-Krise intelligent und kreativ zu nutzen: Ob Planungen am PC im direkten Kundenkontakt oder Video-Konferenzen und Online-Präsentationen – die heimischen Hersteller konnten aufgrund des Lockdowns im Handel zeitnah digitale Lösungen anbieten und Strategien umsetzen. „Die Unternehmen haben eine hohe Flexibilität und Veränderungsbereitschaft an den Tag gelegt“, so Emprechtinger. Mit Erfolg: „Die erfreuliche Auftragslage zeigt, wie begehrt Möbel made in Austria sowohl im In- als auch im Ausland sind.“ Denn die heimischen Hersteller sind mit dem Werkstoff Holz verwachsen, schätzen traditionelle Werte und sind wahre Spezialisten im hochwertigen Möbelbau. Mit ihrem ausgezeichneten Kundendienst, individuellen Planungsmöglichkeiten, solidem Handwerk und spürbarer Qualität steht die österreichische Möbelindustrie für echte Werte.

Zuverlässige Netzwerker und gelebte Loyalität

Zudem wird in Österreich Partnerschaft noch großgeschrieben. Das gilt für langjährige Beziehungen mit Lieferanten und Händlern ebenso wie für die Endverbraucher. Auf diese Weise sind regionale Netzwerke entstanden, die sich in der Pandemie sogar noch verfestigt haben. Die überwiegend familiengeführten Unternehmen sind seit vielen Generationen in der Möbelfertigung zu Hause. Sie wissen Kontinuität zu schätzen und pflegen ihre Kontakte sehr fürsorglich. Ob die selbstverständliche Verpflichtung der Betriebe gegenüber ihren Angestellten oder die Erfüllung von persönlichen Kundenwünschen – diese gelebte Loyalität zahlte sich insbesondere in der Krisenzeit aus. „Wir sind im Vergleich mit anderen Branchen gut durch die Pandemie gekommen“, resümiert Emprechtinger. „Trotz des schwierigen Marktumfelds haben sich die Österreichischen Hersteller resilient gezeigt und sogar noch an Stärke gewonnen.“

Regionale Möbel mit nachhaltigen Werten

Dabei erwies sich die standortnahe Fertigung als großer Vorteil. Da die Betriebe alle notwendigen Werkstoffe und Materialien größtenteils aus dem eigenen Land oder dem benachbarten europäischen Ausland beziehen, war es möglich, die Lieferketten kurz zu halten und die Möbel weiterhin auszuliefern. Zwar wirkt sich die aktuelle Rohstoff-Knappheit weltweit aus, kann aber von der Österreichischen Möbelindustrie überwiegend gut antizipiert werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die Naturnähe und Authentizität der Einrichtungsspezialisten. So spielt die Bedeutung von wohngesunden Möbeln aus umweltfreundlicher Fertigung eine immer wichtigere Rolle. Auch ein Thema, bei dem die Österreicher weit vorn rangieren.

Traditionelles Handwerk trifft moderne Hightech

Produkte mit Mehrwert, langer Lebensdauer und raffinierter Funktionalität sind gefragter denn je. Und Möbel aus Österreich bedienen den Trend nach fühlbarer Qualität, echter Natur, Nachhaltigkeit und verlässlicher Regionalität. Gleichzeitig stehen sie für individuelle Planungsmöglichkeiten, versiertes Handwerk und Hightech. Dieser Mix aus gelebter Tradition und Innovationsintelligenz auf höchstem Niveau zeichnet die österreichischen Betriebe aus. Sie reagieren schnell auf Herausforderungen bzw. Veränderungen und verstehen es, nachhaltige Werte mit viel Leidenschaft zum Material auf moderne Art zu verbinden. Die Voraussetzungen dafür sind fest in der DNA der Betriebe verankert: konsequentes Qualitätsmanagement, ein hohes Engagement bei der Erfüllung von Kundenwünschen und den Anspruch, ihre Produkte stets zu verbessern.

Die Österreichische Möbelindustrie ist eine Berufsgruppe des Fachverbandes der Holzindustrie. Zu ihr zählen 49 Betriebe mit rund 6.000 Mitarbeitern. Die überwiegende Anzahl dieser Unternehmen sind mittelständische Betriebe, die sich in privater Hand befinden. Österreichische Möbelhersteller stehen mit ihren Produkten für hohe Qualität, traditionelles Handwerk, modernste Präzisionstechnik, ökologische Verantwortung und ein Möbeldesign, das durch künstlerische Strömungen im ureigenen Land entstanden ist. www.moebel.at

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