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Das neue Wohnen im Kontext der Krise

Ausblick der Österreichischen Möbelindustrie

StayAtHome – wer in diesen Zeiten Sicherheit sucht, der zieht sich in die eigenen vier Wände zurück und bleibt zu Hause. Hier fühlen wir uns geborgen und verbringen wertvolle Stunden im Kreise der Familie. Wir rücken zusammen, nehmen uns Zeit für lange Telefonate mit engen Freunden, helfen solidarisch in der Nachbarschaft aus und entdecken zu Fuß oder per Rad die Natur in der unmittelbaren Umgebung. „Was wir gerade erleben, ist eine Phase der radikalen Entschleunigung. Eine Atempause in einer sich immer schneller drehenden globalisierten Welt. Das wirkt sich auch auf die Gesellschaft, ihre Kaufgewohnheiten, Prioritäten und Werteskalen aus“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. „In diesem Zuge erhält Wohnen eine deutliche Aufwertung.“ Denn der Radius ist messbar kleiner geworden: Leben, Kinder betreuen, arbeiten und wohnen – alles konzentriert auf engstem Raum. „Unsere Welt findet vorwiegend zu Hause statt. Cocooning erfährt nach der Hypermobilität der vergangenen Jahre neue Impulse“, so Dr. Georg Emprechtinger. Man möchte es sich richtig schön, bequem und gemütlich machen – das Leben zu Hause ist eine Entdeckungsreise zu sich, seinen Liebsten und seinen Ansprüchen ans Wohnen.

Moderne Feuerstellen des familiären Lebens

Die Küche ist das Herz der Wohnung – gerade jetzt. Fastfood und Essen „to go“ war gestern, heute kreieren wir ganze Menüs mit viel Liebe in Eigenregie und zelebrieren sie anschließend am großen Tisch. Auch wenn regionale Speisen und gesunde Kost aus der eigenen Kochwerkstatt schon vor Corona, besonders bei jüngeren Generationen, en vogue waren, erfahren sie jetzt ihren breiten Durchbruch. Mit der höheren Aufmerksamkeit, die das Essen erfährt, wächst auch der Anspruch an die Küche. Die neue Kochkultur spiegelt die Stimmung der Konsumenten wider und fungiert als Synonym für den hohen Anspruch an Lebensqualität. Dort, wo es möglich ist: in den eigenen vier Wänden. Heimische Fertigung und beste Zutaten erfreuen sich deshalb nicht nur in der Küche, sondern in allen Einrichtungsbereichen höchster Beliebtheit. Bewusst genossene Zeit gewinnt an Wert und dazu gehört ein Zuhause, in dem man sich rundherum wohlfühlt. Bequeme Stühle und edle Tische bilden die Basis für unvergessliche Stunden und gelten als moderne Feuerstelle des familiären Lebens. Gemütliche Polster und Sessel verwandeln sich auf Knopfdruck in Relaxoasen und punkten mit hoher Funktionalität. Gleichzeitig entpuppen sich Einrichtungssysteme als formschöne Raumtrenner, multifunktionale Organisationstalente und wandelbare Medienmöbel. Ergonomisch, flexibel und vielseitig – die Möbel der Zukunft werden sich noch stärker als bisher an Architekturen, Lebensgewohnheiten und verschiedenen Raumnutzungen anpassen.

Home-Office – wohnlich und funktional

Das gilt auch für das Home-Office: Schätzungen zu Folge arbeiten mindestens 25 Prozent der Erwerbstätigen aktuell in den eigenen vier Wänden. In Windeseile ist es der Wirtschaft gelungen, digitale Lösungen, Videokonferenzen und Laptops zu organisieren. Dennoch fehlt es in vielen Haushalten an ergonomischen Schreibtischen und Stühlen sowie bürotauglichen Einrichtungen – besonders dann, wenn in der Wohnung wenig Raum zur Verfügung steht. Meist hält dann eine Nische im Schlafzimmer, in der Diele oder im Wohnbereich fürs improvisierte Büro her. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig moderne funktionale Büromöbel sind, die effizientes Arbeiten ermöglichen und trotzdem wohnlich wirken. „Das Home-Office wird auch in Zukunft Teil unseres Lebens sein und in der nächsten Zeit eine Professionalisierung des Equipments erfahren – allerdings so, dass der Wunsch nach Privatheit nicht darunter leidet und es sich harmonisch in die Wohnung einfügt“, bemerkt Dr. Georg Emprechtinger. „Vom raffinierten Sekretär aus Naturholz bis hin zu komplexen Bürolösungen überzeugt die österreichische Möbelindustrie für jeden Bedarf mit qualitativ hochwertigen und ansprechenden Möbeln“.

Wachsende Sehnsucht nach echten Werten

Das Zuhause muss heute gleichzeitig Rückzugsort und Mittelpunkt der digitalen sozialen Kommunikation sein. Mit dem Shut Down sowie der Besinnung auf die wahren Werte im Leben werden gewohnte Konsummuster jetzt noch kritischer hinterfragt. Gewünscht sind Liebhaberstücke, die uns viele Jahre lang begleiten sowie einzigartige, individuelle Einrichtungslösungen. Dafür braucht es versierte und vor allem flexible Partner. Wie die Möbelindustrie in Österreich. Sie basiert auf einem soliden Mittelstand und besteht überwiegend aus Familienunternehmen mit einer langen Tradition und kompetenter Expertise. Im Möbelbau ebenso wie im meisterlichen Handwerk. Gepaart mit hohem Engagement und starker Innovationskraft. So versprechen die regionalen, mit Leidenschaft gefertigten Produkte, Sicherheit in Qualität und Service. Zudem erfüllen sie die wachsende Sehnsucht der Verbraucher nach Natur, Authentizität und Achtsamkeit – kurz: wahrer Lebensqualität. Genau dafür stehen Möbel made in Austria. Mit wertvoller Handarbeit und viel Herzblut schaffen die Unternehmen langlebige Premium-Produkte mit Charakter.

Die Österreichische Möbelindustrie ist eine Berufsgruppe des Fachverbandes der Holzindustrie. Zu ihr zählen 49 Betriebe mit rund 6.000 Mitarbeitern. Die überwiegende Anzahl dieser Unternehmen sind mittelständische Betriebe, die sich in privater Hand befinden. Österreichische Möbelhersteller stehen mit ihren Produkten für hohe Qualität, traditionelles Handwerk, modernste Präzisionstechnik, ökologische Verantwortung und ein Möbeldesign, das durch künstlerische Strömungen im ureigenen Land entstanden ist. www.moebel.at

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