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Mut zu Neuem

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Ordnung & Reduktion vs. Eklektizismus & Sammelleidenschaft
Manche Menschen brauchen aufgeräumte Flächen, klare Linien und ein schlichtes, reduziertes Interieur, um zu Hause wirklich entspannen zu können. Ein Zuviel an Wohnaccessoires und Dekorationsobjekten wird bewusst vermieden. Potentielle Staubfänger verschwinden hinter geschlossenen Schranktüren oder in Schubladen. Der Hektik und Reizüberflutung des Alltags wird eine Raumgestaltung entgegengestellt, die Ruhe ausstrahlt. Dazu passen eine reduzierte Farbpalette aus hellen, sanften Farben und minimalistisch gestaltete Möbel. Räume werden nicht mehr vollgestellt, sondern sparsam und mit Bedacht möbliert – nach dem Motto „weniger ist mehr“.

Im Gegensatz dazu scheint das Motto des Einrichtungstrends Eklektizismus eher „mehr ist mehr“ zu lauten. Ganz unterschiedliche Stilrichtungen, Materialien, Muster und Einflüsse dürfen nach Belieben miteinander kombiniert werden. Erbstücke treffen auf Flohmarkt-Funde, Designklassiker, Kunstobjekte und Reisemitbringsel. Eine solche Wohnraumgestaltung ist autobiografisch: Jedes Möbelstück erzählt eine Geschichte über den Bewohner dieser Räume, zeigt eine Facette seiner Persönlichkeit, konserviert Erlebnisse oder Erinnerungen. Der Übergang zum Bohemian-Style ist fließend: Auch bei diesem Trend wird scheinbar Gegensätzliches und nicht zueinander Passendes unbeschwert gemixt. Möbel mit Fransen, die sich aktuell großer Beliebtheit erfreuen, sorgen für einen entspannten Hippie-Look. Durch Reiseandenken aus aller Welt – asiatische Möbel, orientalische Teppiche, indische Stoffe oder afrikanisches Kunsthandwerk – bekommt der eklektische Einrichtungsstil Ethno-Flair.

Den Trend zum gemeinschaftlichem Erleben spiegeln auch die aktuellen Hotelkonzepte wider: Living-Lobbys entpuppen sich als Melting Pot für Insider, Begegnungszone und hippe Treffpunkte. Dieser einzigartige Mix aus Entspannung, Kontakte pflegen und Teamwork zeichnet ebenfalls die modernen Coworking Spaces aus. Coworker arbeiten unabhängig und frei voneinander an verschiedenen Projekten, jedoch meist im selben Raum und können sich so gegenseitig unterstützen. Jeder profitiert von dem Wissen des anderen und es entstehen immer wieder spannende Ideen. Gemeinschaft am großen Tisch heißt es deshalb schon längst in der Food-Gastronomie: Lange Tafeln schlagen Brücken zu anderen Menschen und Kulturen und schaffen Verbindungen. Große Gesellschaften sind wieder modern. Dafür servieren die Möbelhersteller aus Österreich die passenden Möbel. Ob Auszugstische, die sich in wenigen Sekunden zu Tafeln ausziehen lassen, bequeme Polsterstühle oder offene Lösungen für den nahtlosen Übergang vom Kochen zum Speisen – smarte Allround-Konzepte passen sich formschön und urgemütlich allen Besitzern und Architekturen an.